Accademia Vergani

Auf das Lager kommt es an.

Am deutlichsten zeigt sich der Vergani-Aufbruch am Fusse des Zürcher Uetlibergs in Stallikon. Dort wurde 2021 das minutiös geplante Grosslager mit über tausend Palettplätzen eröffnet. Seither hat Reto Vergani ein neues Lieblingslokal.

 

«Für mich ist das neue Grosslager in Stallikon vor allem eines», sagt Gianni Vergani: «Eine unübersehbare Visitenkarte. » Vergani – viele Zürcherinnen und Zürcher denken beim Klang des Namens an die schmucke Enoteca und Grapperia an der Zentralstrasse 141 in Zürich. An jenen Ort, an dem im Jahr 1892 der Traum der Familie Vergani begann. Für Aussenstehende beinahe unbemerkt ist die Firma Vergani zu einem der führenden Direktimporteuren von italienischen Weinen und Grappas in der Schweiz herangewachsen. Logistisch ist das eine Herausforderung. «Ich habe 10 Jahre lang gesucht, bis wir vor 5 Jahren in Stallikon fündig wurden», sagt Reto Vergani. Für ihn ist mit dem Grosslager, seinem neuen Lieblingslokal, ein weiterer Karrieretraum in Erfüllung gegangen. Bis es so weit war, wurden tollkühne Pläne verworfen und es wuchs die Enttäuschung bis zu jenem Abendanlass, an dem Reto Vergani per Zufall den jungen Architekten Lukas Brassel kennenlernte. «Er hatte nicht viel vorzuzeigen, aber er liess mich auch nicht in Ruhe», erinnert sich Vergani. «Er wollte dieses Projekt! Und ich machte ihm nichts als Auflagen», erzählt er, und er zählt auf: «Solarzellen, Temperaturbeständigkeit, konforme Materialien, Beschriftungen und, und, und.» Keiner der beiden liess locker und nach acht Monaten Bauzeit konnten der junge Architekt und der ältere Herr gemeinsam auf den Sprung in ein neues Vergani-Zeitalter anstossen.

 

 Text: Andrin Willi | Bild: Torvioll Jashari | Quelle: Edizione Vergani 13

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